Festspiel-Rückblick 2011

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Samstag, 11. Juni 2011

V44
21.00 Uhr, Galgenbergschlucht Halle
Bridges to Classics mit Feuerwerk
Maggie Reilly mit „Moonlight Shadow” und „To France”

Musikalische Gesamtleitung: Bernd Ruf
Staatskapelle Halle


Traditionell am zweiten Wochenende wird bei Bridges to Classics eine Brücke zwischen klassischer und moderner Rock-Musik geschlagen. Dieses "Symphonic Rock"-Konzert findet in der atmosphärischen Naturkulisse der Galgenbergschlucht in Halle statt und endet mit einem Feuerwerk.
Diesjähriger Stargast ist die in Schottland geborene Sängering Maggie Reilly. Der große musikalische Durchbruch gelang Maggie Reilly durch zahlreiche gemeinsame Projekte in den 1980er Jahren mit Mike Oldfield. „Moonlight Shadow“ und „To France“ wurden durch die Stimme der smarten Schottin zu Welthits. Getragen von Maggie Reillys klarem Sopran errangen die Lieder ununterbrochene internationale Erfolge, dem zahlreiche Cover-Versionen folgten.

Maggie Reilly wurde am 15. September 1956 in Glasgow / Schottland als Tochter des schottischen Sängers Danny Reilly geboren. über ihren Freund und späteren Ehemann, den Toningenieur Chrys Lindop, lernte Maggie Reilly 1980 Mike Oldfield kennen. Ihr großer musikalischer Durchbruch kam 1983 durch das dritte gemeinsame Projekt „Crises“ und dem Welthit „Moonlight Shadow“ . In England erreichte der Song Platz 4 der Charts, in Deutschland sogar Platz 2.

Neben Mike Oldfield arbeitete Maggie Reilly auch mit einer Vielzahl anderer berühmter Musiker zusammen. Unter der Leitung von Mike Batt war sie 1986 mit Art Garfunkel, George Harrison, Julian Lennon, Cliff Richard an der Realisierung von Lewis Carrolls Gedicht „The Hunting Of The Snark“ in einem gleichnamigen Musical beteiligt.

Im November 1989 produzierte Harold Faltermeyer Artists United For Nature (AUN), ein Projekt, für das namhafte Künstler zugunsten des Regenwaldes den Benefizsong „Yes We Can“ einspielten.

1994 konnte Juliane Werding, die einst die deutsche Version von „Moonlight Shadow“ (Nacht voll Schatten) gesungen hatte, Maggie Reilly für ihre Single „Engel wie du“ und in deren Folge für das Album „Du schaffst es“ gewinnen.

1991 erschien Maggie Reillys erstes Soloalbum „Echoes“, darauf enthalten war der Hit „Everytime We Touch“. 1993 folgte mit „Midnight Sun“ ihr zweites Album. Für „Elena“ (1996) konnte sie das von Mike Oldfield bereits 1984 veröffentlichte „To France“ erneut einspielen. Die drei aus dem Album ausgekoppelten Singles, „To France“, „Listen To Your Heart“ und „Walk On By“ wurden kurze Zeit später als Remix-Versionen unter dem Titel „All the Mixes“ erneut veröffentlicht. 1998 erschien unter dem Titel „There and Back Again“ Maggie Reillys erstes Best of-Album. Die Veröffentlichung von „Starcrossed“ (2000) zeigte einmal mehr Maggie Reillys erstklassiges Talent als Songschreiberin, insbesondere die Single „Adelena“, zu der Chris Rea ein elektrisierendes Gitarrensolo beisteuerte. Mit „Save It for a Rainy Day“ (2003) erfüllte sie sich einen Traum und nahm Songs auf, die sie schon seit langen singen wollte, u.a. eine bezaubernde Interpretation von Cindy Laupers „True Colors“. 2006 kehrte Maggie zu ihren schottischen Wurzeln zurück und veröffentlichte das Album „Rowan“, eine Mischung aus eigenen Liedern und traditionellen schottischen, sowie englischen Folksongs. Ihr bislang letztes Projekt war das Album „Looking Back Moving Forward“, es erschien Anfang 2009.

Anke Sieloff
Sängerin mit umfangreichem Repertoire von der Barock- bis zur zeitgenössischen Oper • an ihrem Haustheater, dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen,  bereits mehrfach mit dem  Publikumspreis geehrt, zuletzt 2009 • Wettbewerbssiegerin bei Opern- und Musicalwettbewerben, 1998 mit dem Förderpreis des Landes Nordrheinwestfalen ausgezeichnet •  Vorliebe:  Musical, dessen große Partien sie leidenschaftlich tanzend und singend verkörpert • als Konzertsängerin Zusammenarbeit u.a. mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und der NDR-Radiophilharmonie Hannover, als Jazzsängerin mit der SWR-  und der NDR Big Band • auf ihrer CD Anke Sieloff - The Singer breites Spektrum von Klassik über Chanson und Musical bis Pop • Lehraufträge an der Folkwang-Hochschule Essen und der Musikhochschule Lübeck.

GermanPops Band
Zur ersten Riege der deutschen Studio-, Rock- und Popszene gehörend •. für viele Pop- und Rockstars gearbeitet, sowohl im Studio als auch live auf der Bühne • bildet Kern des GermanPops Orchestras, eines führenden Pop- und Filmorchestern • Zusammenarbeit u.a. mit  Jon Lord, Chris Thompson, Ian Anderson, Paul Carrack, Roger Chapman und Heinz Rudolf Kunze •  DVD Pur & Friends auf Schalke live.

Benjamin Köthe
Schreibt seit vielen Jahren Orchesterarrangements für Bridges to Classics • als Studiomusiker, Komponist, Arrangeur und Produzent  für verschiedene Fernsehsender, Musicalproduktionen und Sinfonieorchester arbeitend • seit April 2006  Professor an der Musikhochschule Rostock im Studienbereich Pop/World Music.


Bernd Ruf
Zählt zu den führenden Dirigenten im musikalischen Grenzbereich von Klassik, Rock und Jazz • 2002  für den Grammy in der Kategorie „Best Classical Crossover“ nominiert • Zusammenarbeit u.a. mit Roger Hodgson (Supertramp), Chris de Burgh, dem ORF Radiosymphonieorchester Wien, Randy Brecker, dem Cayuga Chamber Orchestra New York, Jon Lord (Deep Purple), Ian Anderson (Jethro Tull), Paquito D´Rivera und  mit der NDR Radiophilharmonie Hannover • an der Musikhochschule Lübeck als Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik tätig.





Maggie Reilly



Staatskapelle Halle



In der atmosphärischen Naturkulisse der Galgenbergschlucht, wird das traditionelle Open-Air-Konzert sogar für Puristen zum Genuss.