Festspiel-Rückblick 2011

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Freitag, 3. Juni 2011

V5
19.00 Uhr, Oper Halle
Ottone, Re di Germania HWV 15 (Premiere)
Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung: Marcus Creed
Regie: Franziska Severin
Bühne: Helmut Brade
Kostüme: Sabine von Oettingen
Solisten:
Matthias Rexroth (Ottone), Christoph Stegemann (Emireno),
Romelia Lichtenstein (Gismonda), Ulrike Schneider (Matilda)
Händelfestspielorchester Halle

Erstaufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


In Dresden lernte Händel die Oper Teofane kennen, die nicht nur als Libretto für seinen Ottone Pate stand. Nach London zurückgekehrt, vollendete Händel die Partitur seines Ottone bereits im August 1722. Mit der Premiere des Werkes musste er allerdings noch auf die ersehnte Ankunft der überaus gefragten Sopranistin Francesca Cuzzoni aus Italien warten. Im Januar 1723 gelangte das Stück dann mit der Cuzzoni als Teofane und dem nicht minder berühmten Kastraten Francesco Bernardi, genannt Senesino, am Londoner Haymarket-Theater zur Aufführung und wurde zum größten Opernerfolg Händels in England. In freier Behandlung der historischen Tatsachen vermittelt das Werk eine Episode aus der Zeit des Kampfes der Ottonen um die Macht in Italien. Denn obwohl Gismonda, Witwe des römischen Tyrannen Berengar, am liebsten ihren Sohn Adalberto auf dem Thron sehen würde, erhält am Ende Otto II. die Krone und die schöne griechische Prinzessin Teofane – zum Verdruss Adalbertos – als Braut dazu.




Händelfestspiel-orchester Halle


Otto II. und Theophanu erhalten die Kaiserkrone aus den Händen Christi