Festspiel-Rückblick 2011

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Samstag, 4. Juni 2011

V8
14.30 Uhr, Goethe-Theater Bad Lauchstädt
Rinaldo HWV 7
Oper von Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Marionettentheater Carlo Colla e Figli
Inzenierung: Eugenio Monti Colla
Lautten Compagney Berlin

Gemeinsame Produktion der Händel-Festspiele Halle, des Goethe-Theaters Bad Lauchstädt, des Theaters Winterthur, Associazione Grupporiani – Milano und der Lautten Compagney Berlin


Alte Musik und altes Handwerk – Bühnen- und Puppenzauber in Einem – all dies verbandt sich zu einem ganz besonderen Spektakel bei der Aufführung von Händels Zauberoper Rinaldo durch die Lautten Compagney (ECHO Klassik 2010) unter Leitung von Wolfgang Katschner und dem Puppentheater Carlo Colla e Figli. Seit über 200 Jahren lässt die Mailänder Kompagnie die Puppen tanzen. Nun brachten sie erstmals die Rittergeschichte um Rinaldo auf die Bühne.
Rinaldo ist die erste Oper, die Georg Friedrich Händel für seine Wahlheimat London schrieb und die 1711 für Furore sorgte. Mit einer waghalsigen Mischung aus Zauberoper und Kriegsdrama kreierte er für das Londoner Publikum ein Musikspektakel, mit dem sich der junge Sachse aus dem Nichts einen Namen als angesagter Opernkomponist machte. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Ritter Rinaldo, der in das Heilige Land gezogen ist. Almirena, seine Geliebte, gerät in Gefangenschaft der bösen Zauberin Armida und wird zum Spielball der feindlichen Lager. Natürlich gibt es ein Happy End. Das gehört zur Barockoper ebenso dazu wie die atemberaubende Gesangsakrobatik, die nicht nur das Publikum der Barockzeit in Ekstase versetzt hat.




Lautten Compagney Berlin



Goethe-Theater errichtet 1802 von Heinrich Gentz nach Plänen von Johann Wolfgang Goethe