Programm Händel-Festspiele 2017


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Dienstag, 6. Juni 2017

V35
19.30 Uhr | Löwengebäude
(Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Aci, Galatea e Polifemo HWV 72 (Fassung Neapel 1708)
Serenata a tre von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Peter Neumann
Solisten: Julia Doyle (Sopran), Luciana Mancini (Mezzosopran),
Andreas Wolf (Bass)
Collegium Cartusianum

Aufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Mit freundlicher Unterstützung der Saalesparkasse


Spannend sind die verschiedenen Vertonungen von Händels "Acis and Galatea" (siehe auch V2, V6 und V10). Erstmals während seines Italien-Aufenthaltes hatte er sich diesem mythologischen Sujet aus den "Metamorphosen" des Ovid gewidmet. Anlässlich der Vermählung des Duca d'Alvito in Neapel komponierte er 1708 die Serenade für drei Vokalsolisten in italienischer Sprache. Im Mittelpunkt steht bekanntermaßen das Liebesglück des Schäfers Acis und der Quellnymphe Galatea, das von dem Zyklopen Polyphem zerstört wird.

Eines seiner schönsten in Italien entstandenen Werke und ein unerreichtes Meisterwerk seiner Gattung musizieren großartige Solisten und das auf Original-Instrumenten spielende Collegium Cartusianum unter Leitung von Peter Neumann, die mit ihren Händel-Interpretationen wiederholt für Aufsehen sorgten. So urteilte der Alte-Musik-Kenner Bernhard Morbach im RBB Kulturradio über die Einspielung von Händels Brockes-Passion, dass diese im Bereich der Händel-Interpretationen"einen neuen Standard" setze. Und über die Aufnahme von "L'Allegro, il Penseroso ed il Moderato" äußerte sich Robert Strobel in der Fachzeitschrift Toccata: "Die gesamte Aufnahme atmet höchste Musikalität und zählt für mich zu den schönsten dieses Händelwerks."






Peter Neumann
Peter Neumann
© Agentur



Julia Doyle
Julia Doyle
© Raphaelle Photography



Luciana Mancini
Luciana Mancini
© Agentur